Aromatherapie bei Haarausfall
Eine schwindende Haarpracht ist mehr als ein medizinisches Problem: Selbstbewusstsein und Psyche können ganz erheblich unter diesen Problemen leiden. Dabei sind es Millionen von Menschen, die vom dem Problem Haarausfall betroffen sind.
Es gibt interessante Ergebnisse aus klinischen Studien, die zu mindestens bei manchen Formen von Haarausfall den Versuch sinnvoll erscheinen lassen, mittels einer Aromatherapie den Haarwuchs wieder anzuregen. Hintergrund ist die Reizwirkung, die sekundär eine Stimulierung von Wachstumsfaktoren und Hautdurchblutung zur Folge hat.
Bei einer Studie mit Patienten mit kreisrundem Haarausfall (siehe Alopezie.de) konnte mehr als die Hälfte der Betroffenen von der Aromatherapie mit etherischen Ölen profitieren. Eingesetzt wurde eine Mischung von Lavendel, Thymian, Rosmarin und Zedar. Es gibt aber auch Studien aus anderen Ländern, die mit anderen Ölen gearbeitet haben.
Das vorteilhafte an der Aromatherapie ist hier, dass sie sehr preisgünstig ist, praktisch frei von schwerwiegenden Nebenwirkungen, und zudem angenehm in der Anwendung.
Einschränkend muss allerdings auch gesagt werden, dass diese Studien meist mit Patienten mit Alopecia Areata durchgeführt wurden. Ob sich anlagebedingter Haarausfall damit heilen lässt, dürfte weniger sicher sein.
Auf der anderen Seite schadet ein Versuch sicherlich nicht. Wer keinen Erfolg hat, kann immer noch auf eine der konventionellen Behandlungen mit den klassischen Wirkstoffen Finasterid (Handelsname Propecia) oder Minoxidil zurückgreifen, oder sich mit dem Gedanken einer Haartransplantation beschäftigen. Wurden damit früher oft noch unschöne Resultate erzielt, so sind diese heute mit Haartransplantation (Haartransplantation Grundlagen) äußerst natürlich. Eibenso kann an heute mit Dense Packing bei Haartransplantation sogar recht dichte Resultate erzielen. Dense Packing ist also ein besonders Dichtes Setzen der Haare auf einem qcm. Gute und spezialisierte Ärzte bieten dies in der Regel an.